“Migration ist die Mutter aller Problem” – auch bald an der Börse!

Die EU-Börsen zeigen seit einem Jahr auffällige Schwächen. Der DAX fiel um 6%, der Euro Stoxx 50 um -4%. Der seit Trumps Amtsantritt entstandene 20%ige Abstand zu den US-Märkten (S&P 500 +17%) erreicht einen Rekordwert. US-Zölle, Handelskrieg oder die chinesische Konkurrenz können keine Ursache für die europäische Schwäche sein, weil die USA von den Widrigkeiten der Globalisierung gleichermaßen betroffen sind. Was sagt Horst Seehofer in seinem neuesten Spruch “Die Migration ist die Mutter aller Probleme”. Sollte er auch im Falle der Börse Recht behalten?

Tabu-These: Migration bringt sozialen Unfrieden, die Börsen werden reagieren

Der Börsenspruch “Politische Börsen haben kurze Beine” gilt nicht, wenn eine wirtschaftsfeindliche Politik zu sozialen Spannungen führt. Migration ist nicht umsonst. In Deutschland bluten die Kommunen finanziell aus, weil Berlin die Asylkosten nicht erstattet, die Wohnungsnot treibt die Mieten in die Höhe, für innere Sicherheit werden immer neue Milliarden benötigt, Staurekorde wegen maroder Strassen und Brücken sind nicht mehr zu leugnen. Rentnerarmut, Kinderarmut und andere neu entdeckte “Armutsarten” beherrschen die öffentliche Diskussion der Talkshows. Die sozialen Spannungen werden offensichtlich sich verstärken. Da helfen auch keine Verbote, wie das neue Mietgesetz oder Sprüche vom gespalteten Land. Das Ausland sieht das alles und vergibt dem europäischen Primus schlechte Noten. Beim Doing Business, der die Geschäftsfreundlichkeit und die Unternehmenszufriedenheit misst, verliert Deutschland dauernd https://de.wikipedia.org/wiki/Ease_of_Doing_Business_Index. 2018 liegt er nur noch auf Platz 20. Die Davos-Stiftung lässt die einstige Konjunkturlokomotive des Kontinents beim Sicherheitsranking auf Platz 51 durchrutschen. https://www.welt.de/wirtschaft/article164005803/Warum-Deutschland-im-Sicherheitsranking-aus-den-Top-50-rutscht.html. Staatlich subventionierte Experten halten dagegen, so lange es noch geht. Fallen Indikatoren gut aus wird geprahlt, fallen sie schlecht aus, liegt es an der Erhebungsmethode. Der Ruf Deutschlands darf im Ausland nicht beschädigt werden. Das Land verliert nicht nur im Fußball, will es aber nicht wahrhaben.

Die Börse lässt sich nicht täuschen

Die 2015 durch Merkels Migrationsparty überraschten europäischen Börsen, feierten später Rekorde, weil sie von einem einmaligen Phänomen ausgingen. Schließlich sollten unter den Migranten en masse syrische Ärzte und potentielle Fachkräfte gewesen sein. Da der Mythos platzte, Europa sich spaltete und die Willkommensparte unvermindert andauert, erkennen die Finanzmärkte langsam den schleichenden Zerfallprozess. Sie warnen mit Kursschwächen. “Die Börse hat immer Recht” – besagt eine weitere Börsenweisheit. Die letzte Kursschwäche dürfte erst der Anfang eines kräftigen Rückschlags sein, der gut 20% ausmachen kann. Denn der migrationsbedingte “soziale Unfriede” ist ein klarer Standortnachteil, auch wenn diese These in Fachkreisen noch ein Tabu ist. Analysten ändern jedoch schnell die Meinung, wenn der Börsenwind sich dreht. Viele werden fragen, ob ein neuer Crash noch schocken würde? Er kann auf keinen Fall schaden. Die deutschen Aktienmuffel sind ohnehin nur sehr marginal in diesen Risikopapieren investiert. Anders als den vielen ausländischen Großfonds. Falls sie nicht rechtzeitig aussteigen, werden die großen medialen Ärger machen. Dann bleiben Merkel und ihr Migrationsabenteuer nicht verschont.

Bislang war es so, dass ein Börsencrash eine überproportionale Aufmerksamkeit erzeugte, weil sie immer die Finanzsicherheit bedrohte und häufig die passive Wirtschaft erst auf den Plan ruft. Vielleicht hören wir bald von unseren DAX-Bossen das bis dato Unerhörte: Eine unkontrollierte Migration schadet Deutschland und muss unbedingt gestoppt werden? Letztendlich würde ein Absturz den Druck auf Berlin und Brüssel massiv erhöhen. Steter Tropfen höhlt den Stein. Nur “populistische Börsenplätze” haben weiter gute Chancen https://bayern-presse.de/2018/06/15/politik/moegen-die-boersen-populisten-und-autokraten/.

Dr. Viktor Heese:       war vor seiner Pensionierung 30 Jahre als Börsenanalyst tätig; ww.prawda24.com,                                   www.finanzer.eu

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Joe Kaeser (Siemens)

Der Heuchler

Wenn es um den “Kampf gegen Recht” – wie in Chemnitz – oder um die AfD-Diffamierung geht, ist der Konzernlenker oft dabei. Wenn gegen Massenentlassungen in seinem Haus protestiert wird, kneift er. Auch der Aktienkurs bleibt seit Kaesers Amtsantritt unter den Erwartungen. Warum lässt sich ein Manager seines Formats zum Merkel-Lakaien degradieren? Wie lange werden enttäuschte Aktionäre noch seine Politisierungen dulden? Vielleicht ist er von der deutschen Wirtschaft nur “ausgesucht” worden, das morsche Regime zu unterstützen? Es fehlt nur noch der Spruch, wer AfD wählt, gefährdet Arbeitsplätze.

Flüchtlingsintegration: Die Wirtschaft heuchelt, der Staat und der Bürger zahlen

Wer hofft, die deutsche Wirtschaft würde Merkels pseudoökonomisches Migrationsabenteuer stoppen, wird enttäuscht sein. https://www.journalistenwatch.com/2017/11/22/regierungschaos-in-berlin-warum-hat-sich-die-wirtschaft-bislang-nicht-eingemischt/. Schließlich sind heute der soziale Frieden, die innere Sicherheit und die Staatsfinanzen massiv bedroht – alles Faktoren die mit den wirtschaftrelevanten “Standortnachteilen” zu tun haben und was die Konzernchefs wissen. Die Bosse schweigen jedoch beharrlich, weil sie nicht direkt betroffen sind und sich mit Berlin nicht verscherzen wollen. Sie wissen, wer dort auffällt, bekommt keine Staatsaufträge, darf mit der Kanzler-Delegation nicht nach Peking reisen und wird von den Systemmedien diffamiert. Das schadet dem Aktienkurs. So heuchelt die Wirtschat bei der Integration auf der ganzen Linie. Die cleveren Vorstände meiden negative Publicity, achten penibel auf das Aktionärswohl, stellen keine (anerkannten) Asylanten ein und leisten auch keine nennenswerte finanzielle Unterstützung. Selbst die Plattform “Wir zusammen”, auf der sie ihr symbolisches Engagements in Form von Sprachkursen und den bereitgestellten wenigen Ausbildungsplätzen loben, lassen sie sich von der Bundesregierung bezahlen.  https://www.wir-zusammen.de/. Der passive deutsche Michel fragt leider auch nicht, warum nur er und der Staat die “nationale Integrationsaufgabe” allein tragen sollen!

DAX-Kollegen schweigen, Kaeser kämpft für den guten Ruf Deutschlands und entlässt Leute

Andererseits unterstützt die DAX-Obrigkeit Merkels Migrationsparty verbal nur sporadisch. Joe Kaiser, der 2017 sieben Millionen Euro verdiente, bildet da eine Ausnahme. Einmal wenn er der AfD-Chefin Weidel die Rufschädigung Deutschland vorwirft, https:// www.zeit.de/wirtschaft/2018-05/joe-kaeser-vorwurf-alice-weidel-schaedigung-ruf-deutschland. Ein anderes Mal, wenn er von DAX-Kollegen mehr politisches Engagement fordert http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/siemens-chef-kaeser-kontert-hassrede-der-afd-und-ist-vorbild-fuer-dax-ceos-a-1209455.html. Wer mehr über seine “Demokratierettenden Aktivitäten” erfahren will, sollte nachgoogeln. Das sind Sorgen und Vorschläge eines Heuchlers, der es nicht scheut trotz Rekordgewinn von 6 Milliarden Euro 6.900 Leute im Konzern zu entlassen, Werke zu schließen und den Mitarbeiterprotest wegzulächeln. https://www.schwaebische.de/ueberregional/wirtschaft_artikel,-siemens-steigert-gewinn-und-entl%C3% A4sst- mitarbeiter-arid,10767236.html..

Wahrend der Chef politisiert, bleibt die Aktie schwach und der Konzern bekommt Probleme

Dabei ist der Moralist Joe Kaiser kein TOP-Manager, eher Mittelmass. Der Aktienkurs ist während seiner Amtszeit nur halb so stark gestiegen, wie der des DAX. Bei der Fusion mit der französischen Alstom, eine Antwort auf die chinesische Herausforderung, liegt Kaeser mit dem Aufsichtsrat im Clinch. Große Fonds, die 70% der Aktien halten und über sein Schicksal entscheiden, sind gegen seinen Radikalkurs und beäugeln die neue Strategie Vision 2020 misstrauisch. http://www.manager-magazin.de/unternehmen /industrie/siemens-hauptversammlung-aktionaere-springen-mitarbeitern-bei-a-1190795.html. Kaeser muss aufpassen, dass er nicht von seinen Aktionären zurückgepfiffen wird. Dann kann der Freigestellte als Berater voll in Merkels Diensten treten und sich ganz der Demokratieverteidigung widmen. Wenn es Merkel noch gibt?

Dr. Viktor Heese: Finanzanalyst und Fachbuchautor; www. prawda24.com; www.finanzer.eu

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79 Jahre nach Ausbruch des 2.ten Weltkrieges

Polnische Reparationsforderungen rechtens oder unverschämt?

Polen verlangt von Deutschland 1 Billion USD Reparationszahlungen für Kriegsschäden und hat das beim letzten Besuch von Außenminister Maas wieder bekräftigt. https://www.zdf.de/nachrichten/heute/aussenminister-czaputowicz-polen-will-reparationen-fordern-100.htmJuristische. Emotionale und moralische Debatten bestimmen heute das schlechte Klima zwischen beiden Ländern. Der nüchterne ökonomische Aspekt fehlt. Deutsche „Regierungs-Experten“ verweisen in der Reparationsfrage auf den 1953er Reparationsverzicht Polens. Polen erwarten dagegen einen Friedensvertrag mit Deutschland, der die Reparationsfragen klärt.  Bisherige Abkommen, wie der „2+4-Vertrag“ von 1992 und vorherige Einigungen erfüllt dieses Kriterium nicht. Auch bei den „freiwilligen Wiedergutmachungen“ wurde das arme kommunistische Land einst mit Almosen abgespeist. Anders als Frankreich oder Israel. Der „eingefrorene Konflikt Reparationen“ ist demnach noch lange nicht vom Tisch. Spannend wird es, wenn Polen vor US-Gerichten klagen sollte und sich andere geschädigte Länder (Italien, Griechenland, Osteuropa) anschließen.

Polnische Forderungen: Wie kommt Polen auf die 1 Bill. € ?

Die Experten der kommunistischen Regierung (Biuro Oszkodowan Wojennych) schätzten in einer Inventur im Jahr 1946 die materiellen Kriegsschäden Polens auf 50 Mrd. USD, in denen der Vermögenszuwachs durch die deutschen Ostgebiete bereits berücksichtigt sein sollte. Verzinst man diesen Ausgangswert mit 4,3% jährlich, kommen wir 2017 auf den Mammut-Betrag von etwa einer Billion USD. https://en.wikipedia.org/wiki/Polish_material_losses_during_World_War_II. Die Rechnung ist sehr sensitiv; beim Zinssatz von 2% (heute bei Staatsanleihen schwer erzielbar) reduziert sich die Forderung auf 200 Mrd. USD. In ihr sind nur materielle Schäden berücksichtigt, die im Unterschied zu den schwer ermittelbaren personellen (Menschenleben) und immateriellen Schäden (entgangenes BIP, zerstörte Kunstdenkmäler) einer Schätzung zugänglich sind.

Deutsche Gegenrechnung (1): verlorene Ostgebiete (103.000 Km2)

Die „Zeit“ vom 10.4.1947 https://www.zeit.de/1947/15/volksvermoegen-der-ostgebiete bezifferte auf der Basis der amtlicher Zahlen des Reichamtes für Statistik das materielle Vermögen der deutschen Ostgebiete in 1939 mit 37 Mrd. RM oder mit 11 Mrd. USD. Ohne den sowjetischen Teil (Königsberg) und die schwer zu schätzenden Kriegsschäden – Polen rechnet für sein Gebiet mit 38% Verlust – stünden ab 1946 zur „Verrechnung“ etwa 6 Mrd. USD. Verzinst würde der heutige „Marktwert“ der verlorenen Ostgebiete in etwa dem Börsenwert von BMW entsprechen. Dieses enttäuschende Ergebnis mag Millionen Heimatvertriebene empören. So ist es aber generell im Wirtschaftsleben. Auch die 1867 für 7,2 Mio. USD an die USA von Russland abgetretene Alaska würde bei einer 3%igen Verzinsung gegenwärtig nicht einmal eine Milliarde Mrd. USD auf die Waage bringen. Überlange Zeiten der Großinflationen sind für solche krassen Unterbewertungen verantwortlich. Anders als im Versicherungssektor finden Wiederbeschaffungswerte hier keine Anwendung. Ob die polnische Bewertung 1946 tatsächlich stattfand und ob sie realistisch war, kann heute nicht mehr festgestellt werden.

Deutsche Gegenrechnung (2): Leistungen an geduldete polnische Staatsbürger 1980 – 1991 während des Kriegsrechtes?

Nachfolgender Einwand wird polnischen Lesern nicht gefallen. Sie werden behaupten, humanitäre Hilfe sei ein anderes Thema als die Reparationen. Das mag formal-moralisch stimmen, gehört jedoch in eine „ökonomische Grundaussprache“ dazu. Worum geht es hier? Deutschland hatte nach Ausrufung des Kriegsrechtes in Polen (1981) für die Unterhaltung aus dem Nachbarland geflüchteten Bürger, die bei uns keine Arbeitserlaubnis erhielten, mehrere Milliarden DM jährlich aufbringen müssen. Auch ohne detaillierte Rechnung ergeben sich bei einigen Grundannahmen (monatliche Ausgaben 1.000 DM für mindestens 12 Jahre und 800.000 Personen) hieraus schnell Milliardenbeträge. Für diese „deutschen Forderungen/Ausgaben“ tickt ebenfalls die Zinsuhr. Der Börsianer wird noch auf das wesentlich höhere Zinsniveau in der Periode 1980 – 2005 als im Zeitraum 1945 bis 1980 hinweisen. Das erhöht den deutschen „Forderungsbetrag“ zusätzlich.

Deutsche Gegenrechnung (3): gezahlte Wiedergutmachungen

Letztendlich sind von den polnischen Forderungswünschen die freiwilligen Wiedergutmachungen Deutschlands an den polnischen Staat und verschiedene Kriegsopfergruppen (Zwangsarbeiter) in Abzug zu bringen. Auch zählen Kreditnachlässe und Finanzhilfen dazu. Die Gesamthöhe dieses Paketes dürfte allerdings nur wenige Milliarden € ausmachen. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass gerade diese, – im Kontext obigen Großzahlen geringfügigen  – Leistungen im Kopf des Otto-Normal-Verbrauchers am meisten haften bleiben und für Vorurteile sorgen: Die frechen Polen haben schon so viel von uns bekommen, was wollen die denn noch! Auch unserer Politik erinnert gut und gerne an diese Wiedergutmachungen, verschweigt aber das Grundproblem.

Deutschland sollte in der Reparationsfrage mit Polen reden und einen Vorschlag machen

Kriegsreparationen sind so alt wie die Kriege selbst, moralisch nicht unanständig und letztendlich bezifferbar. Wenn sich Deutschland heute in dieser Frage einer Diskussion mit Polen verweigert, so hat das rein juristische und politische Gründe. Denn es ginge auch anders. Das „reiche Land“ könnte einen vertraglichen Schlussstrich in der Reparationsfrage vorschlagen und als Endrechnung für beide Länder nützliche Investitionen und keine Geldleistungen anbieten. So. wäre es eine gute Idee die Oder-Brücken zu sanieren und die Regulierung der Wasserstraße für die Schifffahrt vorantreiben. Wenn 30 Mrd. € für Migranten da sind, sollte sich eine solche Summe für einen guten nationalen Zweck ebenfalls aufbringen lassen.

Will die polnische Bevölkerung wirklich die Reparationen oder ist es nur ein taktisches Manöver der Regierung? Was hätten die Deutschen davon, wenn sie zahlen?

Wer die Stimmung hinter der Oder studiert, weiß, dass Polen nicht primär auf Reparationen pocht. Nur 63% der Polen haben sich für die Zahlungen ausgesprochen. Wohl würde der Anteil der Befürworter bei einer seriösen Willenserklärung Deutschlands weit unter 50% sinken. Kein Pole würde sich durch ein Geldgeschenk von 750 € (halbes Monatsgehalt) reicher fühlen. Warum kommt die PIS-Regierung also auf diese Idee? Muss die Reparationskarte nicht als Antwort auf die ständigen EU-Einmischungen in die inneren Angelegenheiten (Presseordnung, Justizreform, Urwaldrodung in Białowieża, einseitige Unterstützung der Opposition) Polens gesehen werden?

Nicht nur Heimatvertriebene würden eine Erklärung Polens, dass der Verlust der deutschen Ostgebiete und ihre Vertreibung Unrechtakte waren als Genugtuung ansehen. Auch ihnen geht es heute 79 Jahre nach Kriegsende nicht mehr um Geld. Die Entschädigung für verlorenes Land und Hof haben sie vor Jahrzehnten längst aus dem Lastenausgleich erhalten. Wichtig wäre eine breite und echte Aussprache hüben und drüben zu diesem heiklen Thema. Selbstverständlich ohne die Vermittlung der EU und das Berichtserstattungsmonopol des ARD.

Viktor Heese: Finanzanalyst und Fachbuchautor; www.prawda24.com; www.finanzer.eu

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Vor einigen Tagen jubelten die Medien: Jeder vierte Deutsche habe einen Migrationshintergrund https://de.wikipedia.org/wiki/Migrationshintergrund. Sollen diejenigen, die hier schon “etwas länger leben” – vor allem die Steuerzahler – darauf stolz oder eher beunruhigt sein?

Deutschland 2017: BOMs (Bürger ohne Migrationshintergrund) sterben aus, BMMs (neue Bürger mit Migrationshintergrund) fluten das Land

Im Dschungel der Migrationsgraphiken und – statistiken ist es wichtig den Überblick zu behalten. Es gibt hier so manche Suggestivfallen, die täuschen sollen. So sind von den 19,3 Mio. BMMs – der Leser möge die Abkürzung des sperrigen Originals Bürger mit Migrationshintergrund verzeihen – etwa die Hälfte Deutsche (9,8 Mio.) und die Rest Ausländer (9,4 Mio.). Die Zahl 9,8 Mio. setzt sich weiter etwa hälftig aus deutschen Aussiedlern (“Bio-Deutsche”) und eingebürgerten Ausländern (“Pass-Deutsche”) zusammen. Es wird jeweils bis drei Generationen zurückgerechnet.

Heute steht in der amtlichen Statistik das Herkunftsland und nicht die nationale Herkunft im Mittelpunkt. Das verzerrt die Statistiken gewaltig. So sind 99% der 1,237 Mio. BMMs aus Kasachstan Nachfahren der von Stalin deportierten Russlanddeutschen. In Falle Polens als Herkunftsland liegt der Aussiedler-Anteil bei 60%. Die hier im Lande lebenden “Bio-Polen” (sie betrachten Deutschland nicht mehr als das Eldorado!) sind verwaltungsstatistisch Ausländer. So wie die meisten Syrer oder die 280.000 Österreicher.

Eine weitere Graphik ist viel aufschlussreicher. Während der Anteil der “echten Deutschen” (BOMs) – so haben die Spätaussiedler der 70er Jahre ihre hiesigen Gastgeber getauft – prozentuell und absolut zurückgeht, steigt entsprechend der Anteil der BMMs. Zwischen 2012 und 2017 waren es 4,4% oder absolut gesehen 5,7 Mio. Personen. Die Zahl der “echten Deutschen” nahm in diesem Zeitraum um 1,7 Mio. Personen ab, die der Migranten um 4,0 Mio. zu. Grob gerechnet beträgt heute das Verhältnis deutsche – nicht deutsche Bevölkerung (kein rassistischer Ansatz!) 4:1. Rechnet man die “Bio-Deutschen” hinzu, verbessert sich der Quotient auf 5:1, jedoch mit abnehmender Tendenz. Seitdem der Aussiedler-Zustrom seit 20 Jahren versiegt, gehen die Zuwächse primär auf die Zuwanderung zurück. Der Kinderreichtum der Nicht-Deutschen würde für die Zunahme der Anteile allein nicht ausreichen. Dieser kann absolut erst dann wirken, wenn die Nicht-Deutschen vier bis fünfmal mehr Nachwuchs bekämen. So weit soll es bundesweit noch nicht, sehr wohl aber in einigen Großstädten.

Wem nützt das Verwirrspiel mit dem Begriff Migrationshintergrund?

Die Klassifizierung in Deutsche und Nicht-Deutsche impliziert keine Höher- oder Minderbewertung der identifizierten Gruppen. Die Unterscheidung nach Nationen bei der Ermittlung der ökonomischen Leistung der Einwanderer (z.B. für die USA) ist ein seit Jahrzehnten ein anerkanntes Analyseinstrument. Auch bei IQ-Vergleichen wird nach Etnien unterschieden. Wenn es heute in Deutschland und der Brüssel – EU verworfen wird, muss es Gründe geben. In der Tat erweist in Zeiten der politischen Korrektheit der Begriff Migrationshintergrund dem Merkel-Regime beste Propaganda-Dienste. Während der Kriminologe mit ihm amtskorrekt von der nationalen Identität bestimmter Tätergruppen ablenken darf, interessieren Demographen und Ökonomen primär seine wirtschaftlichen Aspekte.

Erstens: Die Politeliten dürfen behaupten, Deutschland wird multikultureller und verdankt der (früher legalen, heute illegalen) Einwanderung seine ökonomische Top-Stellung in der Welt. Zweitens: Die eventuelle Minderleistung nicht-deutschen Migranten wird im Sammelbegriff Migrationshintergrund nicht sichtbar. Wenn ein schlesischer Facharbeiter 60.000 € jährlich verdient, ein arbeitloser Syrer nichts, kommt die Statistik noch auf 30.000 € im Durchschnitt. Bei Geburten ist es umgekehrt. Die Durchschnittszahlen würden auch eine Kinderlosigkeit der deutschstämmigen Einwanderer nicht aufdecken. Drittens: Obwohl Herkunftszahlen vorliegen wird nicht gesagt, welchen ökonomischen Beitrag die deutschen und nicht-deutschen Zuwanderer als Gruppe für das Land leisten. Dabei könnten Korrelationsrechnungen den Zusammenhang zwischen der Zuwanderung bestimmter Etnien und religiöser Gruppen und dem Anstieg der Transferleistungen leicht belegen. Entsprechende Analysen sind aber in staatlichen Universitäten und staatlich finanzierten Forschungsinstituten tabu.

Der Steuerzahler darf sich durch prominente VIP-Beispiele nicht verunsichern lassen. Weder der Integrationsstatus noch die Top-Gehälter von Özil oder Podolski können den statistischen Durchschnitt verfälschen. Das unaufhaltsame “Aussaugen” des Sozialstaates und der Untergang des Leistungsprinzips in der heutiger Multi-Kulti-Ära sind eben rechnerisch belegbar. Das wollen die Eliten nicht.

Exkurs: Als emeritierter BMM – Zeitzeuge aus Ostpreußen beobachte ich oft, wie die Osteuropäer statt, wie früher, zu den Deutschen aufzuschauen, sie heute mitleidsvoll anblicken (Was habt ihr mit eurer Merkel nur angestellt?). Die Frage richtet sich gleichermaßen an die “echten”, wie an die “Bio-Deutschen”. Die wenigen “Pass-Deutschen”, die sich in der Region verirren, werden auf den Flughäfen schon genauer kontrolliert. Man liest, einige andere Länder (China) verweigern ihnen ohne Angabe der Gründen schon gelegentlich das Visum. Es soll sich herumgesprochen haben, dass viele Gefährder und Islamisten mit deutschen Pässen herumreisen und diese Dokumente immer öfter zum “Ramschartikel” (Markus Söder) degradiert werden. Das Ausland weiß schon Bescheid, was hierzulande passiert.

Dr. Viktor Heese – Finanzanalyst und Fachbuchautor; www.prawda24.com, www.finanzer.eu

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Dieses Märchen ist alt, wird dennoch situationsbedingt häufig erzählt – so wie heute. Vor gut zwei erschien dazu eine Schengen-Studie von Bertelsmann, die der Autor Dr. Viktor Heese, in seinem Buch von 2016 „Was kosten Deutschland die Migranten“  https://www.amazon.de/Was-kosten-Deutschland-die-Migranten/dp/3741842850/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1529924238&sr=1-1&keywords=viktor+heese bewertet hatte und unten in Auszügen wiedergibt. Die alten Contra-Argumente sind geblieben. Da die heutigen Zahlen jedoch niedriger als die 2016 sind, gilt umso mehr: Eine Grenzschließung ist für Deutschland billiger als die Migrationskosten, auch wenn damit unklar bleibt, wie das Land aus der „Flüchtlingskostenfalle“ herauskommt.

Zusammenfassung

Eine Studie der Prognos/Bertelsmann vom 22.02.2016 beziffert die Verluste bei Schließung der Schengen-Grenzen allein für Deutschland bis 2025 auf bis 235 Mrd. €, für die EU auf 470 Mrd. €. (www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2016/februar/ende-von-schengen-koennte-europa-erhebliche-wachstumsverluste-bescheren/). Auch die subventionierte DIHK-Expertisen und von einigen EU- Denkfabriken (Österreichische Gesellschaft für Europapolitik, France Strategie, EU-Kommission, das dänische Institut Cepos, Think Tank Bruegel) gehen von ähnlich Belastungen aus. Die Methodik bleibt immer die gleiche: Ein Euro Grenzkosten führt zum Wachstumsrückgang von mehreren Euros. So einfach ist das 1 x 1 der Volkswirtschaft nach Prognos! Trotz aller Vorsicht sind sie „Experten“ in ihrem Andienungseifer kräftig über das Ziel hinausgeschossen. Nach anfänglichen medialen Horrormeldungen ist es schnell still um die Analyse und das Thema geworden. Es ist möglich, dass die Intransparenz der Zahlen Fachleuten aufgefallen ist. Selbst Gabriels Wirtschaftsministerium meldet, Grenzschließungskosten seien “durchaus überschaubar”. Das IfO-Institut München folgte mit beruhigender Gegenexpertise.

Wie werden aus 9 Mrd. Euro plötzlich 235 Mrd. Euro?

Die Folgekosten der Grenzkontrollen induzieren laut Prognos in einem optimistischen Szenario einen jährlichen Wachstumsrückgang von 0,03%, also von 0,3% für die Periode 2016 – 2025. Auf der Basis des deutschen BIP von 3.025 Mrd. € (2015) errechnet sich eine BIP-Reduzierung von etwa 9 Mrd. €. Das sind in Makrodimensionen Peanuts. Warum also diese Aufregung? Spannend ist es, weil aus den nachvollziehbaren 9 Mrd. € plötzlich 77 Mrd. Euro (optimistisches Szenario) oder 235 Mrd. € (pessimistisches Szenario) werden.

Prognos erklärt diesen Sprung mit komplizierten “ökonomischen Wirkungsketten” und versteckt sich hinter seinem volkswirtschaftlichen Modell VIEW. Nichts darf isoliert gesehen werden. Schließlich haben die, – wegen der Kontrollen gestiegenen, – Importpreise negative Folgewirkungen auf das allgemeine Preisniveau, die Löhne und Realeinkommen, den privaten Konsum, die Lohnstückkosten und letztendlich auf den so wichtigen Außenhandel. Zu guter Letzt sollen selbst das ferne China und die USA von den Grenzturbulenzen im fernen Europa betroffen werden. Alles in allem ein ganz großer Wurf, in so wenigen Sätzen dargestellt, sozusagen das 1 x 1 der Volkswirtschaft für Dummies.

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(Schon vor) 2030 – Russland größte Volkswirtschaft Europas

Das aktuelle Sportgroßereignis zeigt einmal wieder, wie wenig die selbstgefälligen Deutschen über Russlands Wirtschaft wissen und unsere Systemmedien um eine „Aufklärung“ nicht bemüht sind. Die „größte Volkswirtschaft Europas“ wird bald ihren Rang an das Ostland verlieren und das hiesige Sozialsystem dürfte längerfristig für die Russen kein Vorbild mehr sein.

Die alten Stereotypen – der deutsche Michel wird beunruhigt

Etwas stimmt da mit Russland nicht. Es sei doch so arm und rückständig und hat dennoch allein auf der Welt Raketen, die unseren Alexander Gerst zur ISS zu befördern imstande sind. Wenn die Russen uns abhören und Wahlen manipulieren, müssen sie doch super-intelligente Digitalsysteme besitzen. Schließlich scheinen unsere Wirtschaftssanktionen Putin überhaupt nichts anzuhaben. Der Diktator sei uns auch irgendwie nicht böse deswegen, lacht ständig und macht da wohl sein Ding mit den Chinesen oder vielleicht gar mit den Österreichern. Suspekt ist auch, dass unser Seehofer, Maß, Gabriel und selbst die Merkel in den Kreml reisen und das alles so geheim gehalten wird. Die Oligarchen bringen ihr Vermögen nach London und nicht zu uns. Putin soll politische Gegner massenweise im Ausland umbringen aber bewiesen schein hier eigentlich gar nicht. Mehr Russen scheinen mit ihrem Putin zufrieden zu sein als Deutschen mit der Multi-Kulti-Merkel. Das verstehe ich alles nicht! – wird sich der deutsche Michel sagen.

Wer sich informiert weiß Bescheid 

Zugegeben, wer wenig Zeit hat und nur auf die politisch korrekten Medien zurückgreift, kann kein anderes Russland-Bild gewinnen. Auch die unten beschrieben beiden Beispiele sind nicht gerade Alltagsnachrichten. Dennoch ist dem Michel vorzuwerfen, dass er nicht versucht die Zweifel zu hinterfragen. In der Internetära ist das heute kein Problem, man muss es nur wollen. Andererseits wissen die Deutschen – das zeigen die Statistiken – im Durchschnitt über die Russen mehr Bescheid als die anderen Europäer. Den besser Informierten wird der riesige wirtschaftliche Sprung Russland unter Putin (ab 2000) und die zunehmende soziale Besserstellung der Bevölkerung nicht entgangen sein. Hierzu zwei ausgewählte Beispiele:

Weltbank und PricewaterhouseCoopers (PwC) attestieren – Deutschland wird als europäischer Wirtschaftsprimus sehr bald abgelöst

Anders als in der Graphik, wird Deutschland beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) – gerechnet auf der Basis der Kaufkraftparität – nicht erst 2030, sondern eher schon 2025 von Russland überholt werden. (Die Realitätsverweigerer – wie das aus Steuermitteln finanzierte deutsche gtai – berechnen das BIP dagegen in absoluten USD in Anlehnung an das Preisniveau in den USA). Was das Vorrücken der anderen in der Tabelle Kandidaten betrifft, darüber muss gestritten werden. Denn pure Bevölkerungsmasse allein (Indonesien hat z.B. 100 Mio. Einwohner mehr als Russland) ist kein Leistungsfaktor per se, was besonders auf Nigeria zutreffen wird. Russland nicht nur ein weltführender Rohstoffexporteur – anders als viele OPEC-Größen – sondern auch ein mächtiger Industriestaat. Davon kann sich jeder überzeugen, der die Forbes-Liste der größten Weltkonzerne studieren möchte. Es produziert Weltmarkenartikel und wenig bekannte Konsumgüter, deswegen weiß man so wenig darüber. Vielmehr ist es langfristig sinnvoll, wenn sich der Ost-Riese auf die Investitionen in der Infrastruktur und in die Landwirtschaft konzentriert. Die Westsanktionen haben die Russen hierbei mächtig angestachelt und zur „Importsubstitution“ animiert.

Putin ist so beliebt wie Erdogan – ob es uns das gefällt oder nicht ist zweitrangig

Die Wirtschaftsrealisten, wie die Börsianer, werden auch schnell bemerken, dass es neben dem BIP in vielen Autokratien auch mit anderen Wirtschaftskomponenten voran geht. Nicht zuletzt profitiert auch die eigene Bevölkerung von der Gesamtentwicklung. Nachfolgende ausgewählte Graphiken vom bekannten Börsenportal Finanzen100 (Stand 18.05.2018) zeigen, wie die Autokraten Putin und Erdogan mehr geschafft haben als die hoch bejubelte Angela Merkel.

Putins wirtschaftliche Erfolgsliste ließe sich noch um einige weiter Kennzahlen verlängern (Aufstockung der Devisenreserven, Abbau der Arbeitslosigkeit). Alles basisbedingt werden die systemabhängigen Experten den Michel beruhigen. Wo nichts da war, sind die prozentuellen Zuwächse immer höher, das ist eine mathematische Binsenweisheit. Außerdem lassen wir uns unseren Sozialstaat, die Demokratie und die Flüchtlingshilfe etwas kosten – wird es weiter wie gewohnt heißen.

Wie lange wohl diese Beruhigungspollen noch wirken werden?

Dr. Viktor Heese – Finanzanalyst und Fachbuchautor, www.prawda24.de, www.finanzer.eu

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Egal wie laut die Brüsseler Werteverteidiger die „Populisten“ und „Autokraten“ beschimpfen mögen, die Aktienbörsen scheinen gerade an diesen Gefallen gefunden zu haben. Das zeigen deutlich die regionalen Aktienindizes, die sich in den vergangenen 3 Jahren in Ländern mit EU-kritischen und autokratischen Regierungen besser entwickelt haben als in den Multi-Kulti-Musterländern wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Woran das liegen kann, versucht nachfolgender Beitrag zu erklären.

Kleine Bestandsaufnahme – ein neuer Populismus-Aktienindex (POX) wäre aufschlussreich

Während in den letzten drei Jahren die Aktienmärkte in den USA, Russland, Türkei, Österreich oder Ungarn zwischen über 30% bis 50% zulegen konnten, waren es in Deutschland, Frankreich und Großbritannien leicht unter und leicht über 10%. Das EU-kritische Resteuropa (Polen, Tschechien, Baltikum, Balkan) hatte ebenfalls nicht schlecht abgeschnitten und Steigerungsraten zwischen 9% und 20% vorweisen können. https://www.finanzen.net/indizes/Osteuropa

Unter dem Strich sei daher die Aussage erlaubt, die Börsen haben den politischen Wandel in Richtung „mehr Autokratie und Populismus“ honoriert. Mit etwas Phantasie ließen sich für die Weltbörsen drei Indizes, der Demokratie-Aktienindex – der abgekürzt DEX heißen sollte, um nicht in Namenskonflikt mit dem DAX zu geraten -, der Populismus-Aktienindex (POX) und Autokratie-Aktienindex (AUX) konstruieren. Es wäre spannend die Kursentwicklung dieser neuen Börsenbarometer zu beobachten.

Der „populistische Vorsprung“ könnte von Dauer sein

Börsen haben bekanntlich nicht nur mit der Wirtschaft aber auch etwas mit der Politik zu tun. Ein purer Regierungswechsel ist am Markt mit einer Oszillation um den Haupttrend vergleichbar. Hierauf reagieren die Börsen nur kurzfristig und marginal nach dem Spruch: Politische Börsen haben kurze Beine. Kommt es demgegenüber zum erkennbaren Systemwechsel, wie bei den „populistischen“, rechten oder/und EU-kritischen Machtübernahmen, so sehen Börsianer größeren Handlungsbedarf. Weil die letzten Regierungswechsel noch nicht so lange her sind, liegen wenig Erfahrungswerte vor in welche Richtung es gehen wird. Handelskriegsgefahr hin, Europa-Sorgen her, vieles spricht dafür, dass der „populistische Vorsprung“ von Dauer sein wird. Denn die Börsen mögen realitätsorientierte und starke Regierungen und solide gesunde Volkwirtschaften. Links hat wohl ausgedient.

Beispiele:  In Deutschland hat die starke Wirtschaft, die sich nicht an den Kosten des Migrationsexperiments beteiligen muss die politischen Schwächen des Multi-Kulti-Kultes übertüncht. In Italien dürfte die neue Regierung vom „Realitätsbonus“ profitieren, wenngleich eine schnelle wirtschaftliche Gesundung nicht in Sicht ist. Ich tippe, der italienische MIB-Index wird sich in den kommenden Wochen besser entwickeln als der spanische IBEX. Börsianer greifen auch gerne auf das uralte Beispiel von China (Autokratie) und Indien („größte Demokratie der Welt“) zurück. Wer sich wohl von den beiden asiatischen Giganten ökonomisch überzeugender entwickelt hat, steht außer Frage.

Die Systemmedien und die unliebsam Wirtschaftserfolge der „Antidemokraten“

Es fiel dem Verlierer schon immer schwer die wirtschaftlichen Erfolge des an die Macht gekommenen politischen Gegners – so auch die an der Börse, die ja unmoralisch ist – einzugestehen. Seitdem in Polen die Populisten an der Macht sind, wächst die Wirtschaft (BIP) wieder um 4% jährlich.  Ginge es nach den Vorstellungen der Opposition in Warschau und Brüssels sollte der populistische Wahlsieg in 2015 im wirtschaftlichen Desaster enden. Haben doch die neuen Machthaber sich erdreistet aus Demografie politischen Überlegungen massiv das Kindegeld (500+) zu erhöhen. Auch die Polen sterben aus und wollen daher die Familien fördern und die demographische Lücke nicht durch chaotische Migration schließen.

Heute ist es auch in einigen medialen Bereichen schlimm geworden. Selbst die Kommentatoren (und vor allem ihre Gäste) kommen im Börsenfernsehen und Talkshows um die peinliche Bekundung der politischen Korrektheit nicht umhin, obwohl sie es besser wissen müssten. Einige sicherlich Kinder und Familien zu versorgen, die anderen retten sich mit ironischen Bemerkungen aus der Bredouille. Nur wenige unabhängige „Altstars“ und bekannte Asset Manager, wie Dirk Müller (Seite: https://www.cashkurs.com/), Michael Mross, https://www.mmnews.de/vermischtes/27868-impressum-2 oder der Kölner Professor Max Otte https://www.finanzen.net/fonds/max_otte_vermoegensbildungsfonds liefern noch das lobende Gegenbeispiel.

Mit welchen Tricks die politisch Korrekten arbeiten, zeigt der Vergleich des russischen Aktien-Indizes RTX in USD und in Rubel. In den ersten Jahren der Ukraine Krise 2014-2016 ist der erste um 50% gefallen, während der zweite immerhin um 25% anstieg. Sie dürfen dreimal raten, mit welcher Version unsere Marktberichterstatter arbeiten? Der DAX wird auch nicht in USD oder dem chinesischen Renminbi gemessen, was ihn deutlich ungünstigen ausfallen ließe.

Zudem ist der Devisenkurs des Rubel total verzerrt – Russland feierte gerade einen neuen Rekord an Währungsreserven von über 400 Mrd. USD – und für die russische Wirtschaft irrelevant. Nichtdestotrotz arbeitet das angesehene gtai (vormals Zentrale für Außenhandelsinformation) mit utopischen Wechselkursen und kommt auf ein BIP von knapp 1,5 Bill. USD (2017), während die russische Wirtschaft fast so groß wie die deutsche ist (4,17 Bill. USD). Wem nützt dieses Versteckspiel eines aus Steuermitteln finanzierten Instituts?

Da zeigt der weltbekannte Consulter pwc schon mehr Realitätssinn und spricht von der größten Volkswirtschaft Europas in 2030. https://ostexperte.de/pwc-russland-2030-groesste-wirtschaft/

Dr. Viktor Heese – Fachbuchautor und Finanzanalyst; www.prawda24.com, www.finanzer.eu

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Aber es gibt Hoffnung:

Herr Heckel spricht aus der Seele!

“Die Philosophin Ayn Rand sagte einmal: «Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren.» Besser kann man kaum zusammenfassen, was einer Bevölkerung droht, die sich an die kollektive Leugnung von Problemen und Missständen gewöhnt hat. Je länger man die Realität verleugnet oder verdrängt, umso verheerendere Konsequenzen wird dieses «Kopf in den Sand stecken» nach sich ziehen. Weite Teile Europas– insbesondere Deutschland – scheinen zutiefst von dieser Art wirklichkeitsfremden Denkens durchdrungen zu sein. Allen Fakten zum Trotz wird die Politik der offenen Grenzen und die unkritische «Willkommenskultur» immer noch von der Mehrheit mit Wohlwollen oder zumindest schuldbewusster Verantwortlichkeit betrachtet. Doch wir müssen der Tatsache ins Auge sehen, dass Immigration zwar für jedes Land bereichernd sein KANN (sofern sie selbstbestimmt ist), doch uns in der Art, wie sie momentan stattfindet, langfristig in ein Chaos gigantischen Ausmasses führen wird. Die sprunghaft in die Höhe geschossene Anzahl an Gewaltverbrechen und Vergewaltigungen in Ländern wie Deutschland und Schweden zeigt deutlich, in welch katastrophale Richtung sich das Abendland zubewegt. Wie bereits in der vorangegangenen Ausgabe erläutert, wird die Eskalation der ethnischen und kulturellen Konflikte nur noch vom sozialstaatlich garantierten, materiellen Wohlstand verhindert. Dieser schwindet jedoch ebenso nachhaltig wie die Geburtenrate der europäischen Heimatbevölkerung. Wenn die breite Masse gegenüber diesen drängenden Missständen weiterhin die Augen verschliesst, wird sie sich schon bald in einer äusserst ungemütlichen Bürgerkriegssituation wiederfinden, die sie schmerzhaft aus ihrer Illusion von «Weltoffenheit und Toleranz» herausreisst und auf die sie weder mental, materiell noch physisch vorbereitet sein wird. Auch ist es an der Zeit, zu realisieren, dass die politische Klasse mit aller Kraft auf die «Vermischung der Völker» und die Ersetzung der westlichen Heimatbevölkerung durch Migranten der dritten Welt hinarbeitet und dies auch seit Jahrzehnten öffentlich bekräftigt. Warum unsere Medien diese wirren und oft durchaus rassistischen Bekenntnisse der Eliten «lauthals» totschweigen und konsequent ignorieren, dürfte mittlerweile klar sein. So findet nirgends eine grossflächige Diskussion zu den Hintergründen und Planungen statt, die genau die Szenarien seit Jahren ankündigen, mit denen Europa heute zu kämpfen hat. Auch die offenkundigen Verbindungen zwischen verbrecherischen politischen Entscheidungen wie der Bombardierung Libyens, der Kürzung der Hilfsgelder in UN-Flüchtlingslagern 2014, Merkels Öffnung der Grenzen usw. und der mit ihnen gezielt in die Wege geleiteten Massenmigration nach Europa wird niemals in übergeordnetem Zusammenhang thematisiert und kritisiert! Und so sieht die Mehrheit der Menschen in ihrer illusorischen Wahrnehmung nichts weiter als eine vorübergehende und gleichfalls gar selbstverantwortete «Flüchtlingskrise», bei deren Bekämpfung man nun fleissig und schuldbewusst gemeinsam anpacken muss. Dass es sich bei dieser sogenannten «Flüchtlingskrise» in der Realität um nichts geringeres als ein von langer Hand geplantes Projekt zur Auflösung der heimischen Bevölkerung handelt, wird in dieser Ausgabe dutzendfach belegt und kann von jedem nachgeprüft werden! Gebrauchen wir unsere Augen zum Sehen, statt später zum Weinen!” (Text übernommen von ExpressZeitung)

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