Katalonien-Sezession ante portas, wo bleibt der Crash?

– politische Börsen haben kurze Beine –

Warum hat die Katalonien-Krise (bislang) kaum Auswirkungen – auch auf die spanische – Börse? Trifft zu, was Börsianer schon immer wussten: Politische Börsen kurze Beine haben – siehe casus Trump oder Brexit. Da die Börse schlauer als die Politik ist, heißt es im Umkehrschluss, auch ein Austritt Kataloniens wäre für Spanien wirtschaftlich kein Drama. Folgender Beitrag vergleicht die Börsenauswirkungen von heute mit dem denen in der Immobilienblase und wagt eine  Prognose.

Aktuelle Bestandsaufnahme

Die beiden Graphiken zeigen, dass die Katalonien-Krise im Vergleich zur Immobilienkrise 2009-2012 nur minimale Auswirkungen auf die spanische Börse hatte. Sowohl der IBEX-Aktienindex als auch die mit einem 6,0%igen Kupon ausgestattete 30jährige Staatsanleihe – mit fast 4% laufende Rendite und 1,7% Gesamtrendite ist das Papier klarer Kaufkurs für besonnene Anleger – bleiben in diesem Jahr quasi unverändert und haben auch in den vergangenen Wochen nur um 2%-3% wenig nachgegeben. (Man denke an das ökonomische Griechenland-Fiasko in 2011 als 20-30% Rendite erzielbar waren). Dabei soll(t)e doch das Katalonien-Referendum von langer Hand vorbereitet worden sein? Schläft die Börse?

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Schöne Aussichten

Gesehen bei Michael Mannheimer: Zum Tag der Deutschen Einheit: Wessen Einheit ist gemeint? Link: https://michael-mannheimer.net/2017/10/03/zum-tag-der-deutschen-einheit-wessen-einheit-ist-gemeint/ Bilder sagen ja oft mehr als 1000 Worte: Deshalb schauen Sie sich… Weiterlesen »Schöne Aussichten

Brüssel verliert Kampf gegen die Flüchtlingsverweigerer

– eine Elementaraufklärung für den moralisierenden Laien-

Die Sanktionsdrohungen gegen die osteuropäischen Migrantenablehner sind vom Tisch. Die Werte-Moralisten wurden von Juncker&Co. einfach im Stich gelassen. Viele haben nicht einmal mitbekommen, dass Brüssel klein beigegeben hat. Es gibt die Niederlage nicht zu und jongliert mit einem neuen Slogan “Anreizprogramm für freiwillige Aufnahmen”. Dieser Beitrag erklärt, warum die Sanktionsdrohung auch in Zukunft nicht funktionieren kann. Zu stark sind die westlichen Wirtschaftsinteressen in der Region. Im Ernstfall dürfte wohl ein Anruf des Siemens-Chefs in Berlin genügen, um dem Brüsseler-Wertespuck ein Ende zu machen.

Die EU-Osterweiterung von 2005 brachte beiden Seiten Vorteile (Win-Win-Situation)

Die EU profitiert(e) sowohl von der Öffnung osteuropäischer Märkte als auch von den Dividenden aus Beteiligungen am Volkseigentum (Sektoren: Handel, Versorger, Automobile, Telekommunikation, Medien). Nicht zuletzt trug das hoch qualifizierte Humankapital zur rasanten Entwicklung bei. Umgekehrt kamen den Osteuropäern Westaufträge und das Finanzkapital zugute, auch wenn strittig bleibt, ob die kapitalistische Systemtransformation oder der EU-Beitritt stärker wogen. Über diese Win-Win-Situation wurde in tausenden von Analysen ein Jahrzehnt lang positiv berichtet, bis mit den Ausbruch des merkelischen Migrationchaos abstruse Behauptungen, die Osteuropäer “seien Abzocker”, “unsolidarisch”, – selbst vom Terminus “Schmarotzer” wurde verwendet, – in die Welt gesetzt wurden.

Wovon hätte Brüssel heute Angst? Die EU-Nettozahlungen besitzen zu wenig “Drohpotential”

Als Beleg für die Undankbarkeit der neuen Mitglieder dienen die EU-Nettozahlungen an die Ostländer, die als Gaben, Schenkungen oder bestenfalls Subventionen fehl interpretiert werden. Die Drohungen Brüssels den “politisch Unkorrekten” die Geldhähne zuzudrehen, hören wir seit zwei Jahren. Dem Bürger werden aber wichtige Tatsachen verschwiegen. So empört sich der deutsche Michel, ohne in der Sache auch nur Elementarwissen zu besitzen:Weiterlesen »Brüssel verliert Kampf gegen die Flüchtlingsverweigerer