Wahlrecht nicht verschenken

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Sehr geehrte Frau von Storch,

Sie hatten mir eine Mail geschickt, die ich an dieser Stelle wiedergegeben hatte.  Diese Mails von Ihnen erhalte ich seit vielen Jahren und habe Ihre Petitionen sehr oft unterzeichnet und somit unterstützt. Ihre Vorträge habe ich auch besucht. Ja sicher war es ein Fehler von mir sie vor der Veröffentlichung nicht zu fragen. Dafür habe ich mich bei Ihnen entschuldigt. Ich hatte angenommen wir stünden auf der gleichen Seite für direkte Demokratie. War es wirklich nur die Verletzung des Urheberrechtes, dass Sie bewog mich zur Löschung des Beitrages aufzufordern?

Wie dem auch sei, Sie sind herzlich eingeladen hier mit zu diskutieren und Ihre Beiträge einzustellen. Sie werden sicher nichts dagegen haben, wenn ich Ihre Mail hier kurz zusammen fasse.

Entschuldigung und beste Grüße M.H.

Mail Zusammenfassung Storch:

Zunächst ihr Bild mit der Unterschrift Zitat: “Wir müssen unser Land Stück für Stück zurück holen.”

Dann kamen Auszüge aus der Kriminalstatistik wie wir sie aus jeder Tageszeitung kennen. 52,7% Steigerung etc… “neue Kriminalitätsstatistik des BKA für das Jahr 2016 vor. Diese verzeichnet eine – lange verleugnete – Zunahme von tatverdächtigen Zuwanderern um über 52%.”

Gefolgt von weiteren Selbstverständlichkeiten. Mit der Versendung der Mail an eine große Leserschaft ist die Mail öffentlich und ich darf deshalb hoffentlich weiter zitieren.

Zitat:”Gerade angesichts der schicksalsträchtigen Bundestagswahl im Herbst 2017 ist es umso wichtiger, daß wir uns die Kontrolle über unser Land wieder zurückholen. Lassen Sie uns mit vereinten Kräften dafür sorgen, daß die Ausweitung des Ausländerwahlrechtes mit allen Kräften verhindert wird. Bis zur Wahl im Herbst ist dazu der Druck auf die politischen Entscheidungsträger kontinuierlich zu erhöhen.”

Und dann war da noch die Aufforderung sich an Ihrer Petition zu beteiligen. Hätte ich gern gemacht, bin jetzt etwas irritiert.

Schlussbemerkung: Es geht mir in erster Linie wie gesagt um die Kommunikation der Mitglieder untereinander und nicht um politische Beiträge. Doch ohne die wird es auch nicht gehen.

3 Gedanken zu „Wahlrecht nicht verschenken“

  1. Möchte auch nichts unterstellen und niemanden kompromittieren, ich bin ein Fan von Frau von Storch. Doch keimt bei mir bei solchen Gelegenheiten immer gleich der Verdacht auf, das alles was unsere Politiker tun nur dem Eigennutz dient. Wenn man aufgerufen ist das zu verteidigen, was man vorgibt dafür zu stehen, dann macht man lieber einen Rückzieher. Na ja ist halt wie in der Schule. Anderen gegenüber große Klappe und wenn es ernst wird sich dünne machen. Macht nichts ich wusste, dass wir so sind und habe mich trotzdem nach vorn gedrängt. Wichtig ist, dass wir daraus lernen, wie dieses System funktioniert. Hoffentlich handelt es sich nur um eine Verkettung unglücklicher Umstände.

  2. Christian Bauer

    Frau v.Storch ist, soweit ich das beurteilen kann, eine der fleissigsten Kräfte im EP. Deshalb sollten wir sie unterstützen. Dass es dabei zu “Irritationen” kommen kann, ist normal. Das sollten wir unter dem Begriff “Kollateralschaden” ablegen.
    Die anderen ehemaligen AfD-Abgeordneten haben sich hingegen als “Gross-Schmarotzer” erwiesen. Durch die “Beinarbeit” der Mitglieder auf den Schild gehoben, ohne grosse Anstrengung an die EU-Futterkrippe gelangt, verweigern sie sich jetzt auch noch der ohnehin, gemessen am Einkommen, geringen Finanzierung durch Abgeordnetenbeiträge.
    Mit Kölmel hatte ich vor der EU-Wahl das Gespräch über folgende Frage: Wie kann ich verhindern, dass ein Schwein, das ich zur Futterkrippe geführt habe, mir dann den “Ar…” zudreht und mich zum Dank anfurzt? Nun, man können einem Menschen wie ihm durchaus vertrauen, bekam ich zur Antwort. Das Ergebnis sehe ich jetzt: Offenbar bin ich der Depp. Oder muss ich, wenn ich mich nicht geändert habe, den anderen dann für einen Betrüger halten?
    An dieser Frage knabbere ich immer wieder, wenn eine Wahl ansteht. Wohl dem, der nicht enttäuscht wird!

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