So beschreibt Herr Michael Winkler heute die Aufgabe der Parteienorganisationen (http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html). Hat er recht?

Zitat:

“Das Grundprinzip der Parteien-Demokratie ist, die Bürger von der Macht fernzuhalten. Auf die Parteien haben die Wähler keinerlei Einfluß. Selbst ein Parteimitglied ist da nicht besser gestellt, denn die Struktur der Partei sorgt dafür, daß der einfache Beitragszahler die Funktionäre höchstens ein paar Minuten pro Jahr stört. Eigene Ideen sind unerwünscht, arbeiten hingegen darf jeder für die Partei. Erst auf höheren Ebenen gibt es ein bißchen Einfluß, doch der ist insgesamt gering. Die Funktionäre leben in einer eigenen Welt, die einem umgekehrten Zoo gleicht: Gelegentlich besuchen die Damen und Herren Funktionäre das Fußvolk der Partei, das in weitläufigen Gehegen lebt und tunlichst vor allem applaudieren soll.”

Zurück zur eingangs gestellten Frage: Ja, Ich denke schon,  denn das, was wir jetzt auch bei der AfD sehen, ist genau das. Hinzu kommt allerdings ein weiterer Schachzug der Mächtigen dieser Welt. Sie nehmen immer wieder in der Hierarchie empor gestiegene Personen aus dem Spiel. Das fühlt sich unfair an und das ist es auch. Zumal dann in unseren Fällen als Begründung für den Ausstieg ein angeblicher Rechtsruck in der AfD herhalten muss. Sie scheuen auch nicht davor zurück, frisch gewählte Mandatsträger ohne Anstandsfrist nur einen Tag nach der Wahl der AfD zu entreißen.

Vermutlich wissen die Ausgetretenen sogar, dass die Blauen niemals erfolgreich sein können. Die Blauen dienen schließlich nur einen Zweck: Sie müssen eine Begründung für die Übergelaufenen bieten. Also wer jetzt nicht gemerkt hat was gespielt wird, dem ist echt nicht mehr zu helfen. Die AfD soll auch nur einem Zweck dienen: Sie ist das Sammelbecken für alle Unzufriedenen um den Druck im Kessel abzulassen. Niemals darf daraus was Eigenes entstehen. Deshalb hält sogar unsere Partei uns kurz; in wir dürfen nicht miteinander sprechen. Da könnte den Mitgliedern ja Lichterketten auf gehen.

Wir sind aber nicht dafür angetreten genau so eine Partei wie die Etablierten zu werden. Dafür haben wir die AfD nicht gegründet. Wir wollten dem ein Ende setzen, was Herr Winkler hier beschrieben hat.

Dafür lohnt es sich zu kämpfen!

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