EINLADUNG ZUM „#MITGLIEDER-#DIALOG“

#Information – #Meinungsaustausch – #Diskussion

Wir sind eine Mitglieder-#Initiative und wollen mit anderen #AfD+-Mitgliedern in #NRW zu aktuellen Themen ins Gespräch kommen.

Wir möchten die Mitglieder motivieren und aktivieren, miteinander vernetzen, den #Gedankenaustausch fördern, die politischen #Debatten anstoßen und eine Mitglieder-#Plattform bieten.

Wir planen NRW-weit entsprechende #Veranstaltungen (Termine in Kürze) – interessierte Mitglieder melden sich unter:

mitglieder-initiative@abakus.news

Viele Fragen sind bereits über unsere Facebook-Seite aufgelaufen, z.B.:

Wie ist eigentlich genau der aktuelle Zustand in unserem Landesverband NRW?

Warum wurde in meinem Kreisverband – selbst durch die Direkt- und Listenkandidaten – kein aktiver Wahlkampf gemacht?

Warum existiert eine nur unzureichende Kommunikation mit den bzw. mangelhafte Information des Landesvorstands an die Mitglieder?

Warum wurden in den vergangenen Monaten in NRW im Gegensatz zu anderen Landesverbänden keine signifikanten politischen Akzente gesetzt?

Warum hatte der Landesverband NRW bundesweit ein derart schwaches Ergebnisse bei der Landtags- und Bundestagswahl?

Welche Themen(felder) und Aktivitäten sind für die Mitglieder künftig im Landesverband und auch auf Kreisebene wichtig?

Hinzu kommen die dringenden Fragestellungen, die wir bereits vor geraumer Zeit auf unserer Facebook-Seite veröffentlicht haben und für die es seitens des Noch-Rest-Landesvorstands NRW noch immer keine offiziellen Antworten gibt!

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Aus den Resonanzen vieler Mitglieder in NRW hören wir die große Besorgnis, dass nach den – mehr als enttäuschenden Landtags- und #Bundestagswahlen in NRW – unser in den vergangenen 2,5 Jahren “agierende” #Landesvorstand sich immer weiter von der Mitgliederbasis entfremdet.

Die Entdemokratisierung der Basis ist bereits in der #Landessatzung und über die Bezirkssatzungen systematisch angelegt worden und hat zu einem mehr als bedenklichen “Funktionärssystem” geführt, dass in erschreckender Art und Weise an die Altparteien erinnert. Ein aktiver Dialog oder gar eine qualifizierte Regelkommunikation mit den Mitgliedern findet nicht statt. Von politischer Diskussions- bzw. Debattenkultur ganz zu schweigen.

Vor der Landtagswahl wurde ohne Diskussion und Zustimmung der Mitglieder in NRW eine sog. “Realpolitik” in NRW festgelegt, deren personelle Ausgestaltung aus Sicht vieler Mitglieder unbefriedigend und sachliche Inhalte schlicht nicht erkennbar waren – die Mitglieder mussten sogar zur Kenntnis nehmen, dass eine vermeintliche “Führung” den Landesverband “gegen die Bundeslinie” politisch positionieren wollte.

Das katastrophale Ergebnis dieser fatalen “Ausrichtung” konnten alle Mitglieder nicht nur in den Wahlergebnissen ablesen. Auch die “Intensität” der Wahlkämpfe, die mangelhafte Wähler-Resonanz und die Verweigerung der Mitglieder, sich in der Breite aktiv in den Wahlkampf einzubringen, sind bedrohliche Alarmzeichen für unsere Partei, die es ernst zu nehmen gilt.

Unsere Grundprinzipien wie “Subsidiarität” oder “Basisdemokratie” werden in NRW völlig auf den Kopf gestellt – im Gegenteil: Verstärkt greifen obere Gliederungsebenen – insbesondere Technokraten aus den Bezirksverbänden – in selbständige Kreisverbände und deren (rechtliche) Autonomie ein. Im Ergebnis werden auch noch die letzten funktionierenden Kreisverbände in NRW lahmgelegt und politisch inaktiv. Viele Mitglieder fühlen sich weder gehört noch angemessen vertreten. Es besteht zudem die Gefahr, dass zum Jahresende bzw. Beginn des Jahres 2018 weitere Mitglieder die Partei verlassen.

Hinzu kommt ein nahezu in allen Verantwortungsbereichen zu konstatierendes Organisationsversagen der Verantwortlichen. Hinsichtlich der noch unter Einfluss von Petry und Pretzell initiierten Parteispaltung in Form der “Alternativen Mitte” (AM) gibt es bis heute keine Stellungnahme des Landesvorstands, geschweige denn einen “Abgrenzungsbeschluss”.

Das Resultat ist, dass der Landesverband NRW – im Gegensatz zu politisch aktiven und mitgliederorientierten Landesverbänden – deutlich in der Entwicklung zurückbleibt und auch auf Bundesebene nur unterdurchschnittlich vertreten ist – sowohl im Bundesvorstand als auch in der Bundestagsfraktion.

Wir wollen als Mitglieder mit anderen Mitgliedern den Dialog aufnehmen und in mehreren Veranstaltungen “von Mitgliedern für Mitglieder” zunächst informieren, kommunizieren und auch gemeinsam diskutieren. Wir wollen die verärgerten, enttäuschten und demotivierten Mitglieder “re-animieren” und für die Partei zurückgewinnen! Perspektivisch planen wir je nach Nachfrage auch politische Themenveranstaltungen und andere interessante Events.

Wichtiger Hinweis: Die Initiatoren der Mitglieder-Initiative führen selbstverständlich reine Privatveranstaltungen und keine offiziellen Partei-Versammlungen der AfD durch!

Daher bitten wir interessierte Mitglieder, sich direkt mit ihren Daten über die angegebene Mailadresse bei uns anzumelden.

Wir planen in Kürze in jedem Bezirksverband mindestens eine Veranstaltung – über die Voranmeldung können wir dann direkt via Mailverteiler informieren.

Alle Kreisverbände mit ihren Kreisvorständen bitten wir, das Angebot des “Mitglieder-Dialogs” an die jeweiligen Mitglieder des Kreisverbandes weiterzuleiten und entsprechende Hinweise zu geben. Es wäre doch bedauerlich, wenn die Mitglieder von dieser Initiative erneut erst aus den Medien und nicht von ihrem Kreisverband erfahren.

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